@inflzr

Juli 15

0 Kommentare

Neue Studien zeigen dir dein Verkaufspotenzial auf Social Media

Wie verschiedene Studien zeigen, ist es lohnenswerter denn je, sich als Content Creator:in einen Namen auf Social-Media zu machen oder seinen bestehenden Account weiter aufzubauen. Genaueres dazu erfährst du in diesem Artikel.

More...

Hintergrund der Studien

Influencer:innen werden in der Wissenschaft auch als “Meinungsführer:innen” bezeichnet. Auch wenn dieser Begriff zunächst etwas merkwürdig klingt bedeutet es hauptsächlich, dass sich, je nach Anzahl der Abonnent:innen, viele Menschen an deiner Meinung als Creator:in orientieren. Sie vertrauen deinem Urteil und treffen aufgrund deiner Ratschläge beispielsweise Kaufentscheidungen oder buchen ein bestimmtes Hotel. Durch ihren zunehmenden Einfluss auf dem Markt untersuchen auch immer häufiger Studien, welche Rolle sie im Bereich Werbung und Marketing spielen.

Wer interessiert sich für Produktempfehlungen von Influencer:innen auf Social-Media?

Wie die Beratungsgesellschaft Faktenkontor und der Marktforscher Toluna in einer aktuellen Studie herausgefunden haben, folgen vor allem unter 30-Jährige den Empfehlungen ihrer Social Media-Vorbilder. In dieser Altersgruppe haben 50% der Follower:innen schon von Instagrammer:innen beworbene Produkte selbst nachgekauft, auf YouTube waren es sogar 52%. Jedoch sinkt der Anteil an Interessent:innen ab 30, weshalb hauptsächlich Produkte für Teens und Twens zum Bewerben geeignet sind. 

Was bedeutet das für mich als (angehende:r) Influencer:in?

Wenn du es liebst, neu auf dem Markt erschienene, unterschiedlichste Produkte zu testen und dein Hobby am liebsten zum Beruf machen würdest, könnte der Beruf “Content Creator:in” bestens für dich geeignet sein. Sobald du eine solide Community hast und vielleicht auch schon ein Management, kannst du loslegen mit Kooperationen. 

Letztlich sind gemeinsame Projekte mit Partner:innen vor allem dann erfolgreich, wenn du hinter deinem Produkt stehst und es selbst gut findest. Diesen Punkt solltest du immer beachten, denn Werbung für Produkte, die du in der Regel nicht benutzen würdest, wird weder von deinen Fans, noch von Unternehmen gerne gesehen. Denn du schadest damit im schlimmsten Fall nicht nur deinem eigenen Image, sondern auch dem deines Kooperationspartners, wie die Lancaster University Management School in einer neuen Studie erst herausfand. Es zeigte sich außerdem, dass auch übermäßige und zu häufige Bewerbung eines Produkts nicht gut bei den Follower:innen ankommt. 

Kleiner Geheimtipp der Redaktion: Wenn du noch auf der Suche nach der passenden Betreuung bist und bereits mindestens den Status eines:r Mikro-Influencer:in (ab ca. 10.000 Abonnent:innen) hast, lohnt es sich für dich, wenn du dich  hier über unseren neuen Management-Finder erkundigst. Er vereinfacht es dir, ein geeignetes Management für deine Karriere und deinen Account zu finden.

Diese Wege kannst du für gelungene Kooperationen als Influencer:in gehen

Grundsätzlich ist es so, dass einige große Influencer:innen beim Bewerben von Produkten selbst bei den Produzent:innen nachfragen, ob sie sich für eine Kooperation interessieren. Beispielsweise wenn sie einen Lippenstift sowieso schon gerne und oft benutzen und ihn ihren Follower:innen vorstellen möchten. Auf diese Weise entsteht eine Win-Win-Situation für alle. Ausgehend von den Ergebnissen aktueller Studien wäre es in diesem Szenario am geeignetsten, zielgruppen-spezifische Produkte zu verkaufen, die sich eher an jüngere Abonnent:innen richten. Für einen genauen Überblick, wie du zu einer Kooperation kommst, kannst du auch hier in einer unserer anderen Artikelreihe nachlesen. 

Als Werbeprodukte denkbar sind hier unter anderem Beauty-Produkte oder Kleidung bzw. Accessoires. Laut Statista informieren sich beispielsweise österreichische Nutzer:innen nur über die Themen “Fitness” und “Essen” noch häufiger als über Beauty auf Social-Media. Letztlich könntest du als Creator:in auf lange Sicht sogar eine eigene Marke etablieren, ähnlich wie bei Bibi von BibisBeautyPalace.

Fazit

Wenn du dich als Creator:in über aktuelle Möglichkeiten im Bereich der Nachfrage zu unterschiedlichen Themen wie Fitness etc. informierst, dich aktuellen Trends anpasst und dadurch dein Potenzial ausschöpfst, kann es dir gut gelingen, erfolgreiche Kooperationen zu führen und deine Fans mit deinen Empfehlungen glücklich zu machen. So springt für jeden etwas dabei heraus und deine Follower:innen vertrauen deinem Urteil. Jedoch bedeutet das gleichzeitig auch, dass du versuchen solltest ehrlich zu sein und keine Produkte empfiehlst, die es nicht verdienen. 

Hast du schon mal ein Produkt auf Basis der Empfehlung eines Creators oder einer Creatorin gekauft? Schreib uns deine Erfahrungen in die Kommentare!

Als Studentin der Kommunikationswissenschaft hat Pauline einen geschulten Umgang mit Medien, weswegen sie sich auch in ihrer Freizeit mit unterschiedlichsten Formen von New Media beschäftigt. Dadurch hat sie einen Blick für neue Trends und Innovationen, den sie bei ihrem Praktikum in der INFLZR-Redaktion weiter schärfen kann. Ihr Ziel ist es, nach dem Studium in die vielseitige Marketing Branche einzusteigen.




Tags

Blogger, Influencer, Social Media


Passende Artikel

Wann müssen Influencer:innen ein Posting als Werbung kennzeichnen? So hat der BGH entschieden

Wann müssen Influencer:innen ein Posting als Werbung kennzeichnen? So hat der BGH entschieden

Wir bringen Klarheit in das Lizenz-Wirrwar: Wann du Content aus dem Internet nutzen darfst und wann nicht

Wir bringen Klarheit in das Lizenz-Wirrwar: Wann du Content aus dem Internet nutzen darfst und wann nicht

Artikel kommentieren

{"email":"E-Mail ungültig","url":"Website ungültig","required":"Pflichtfeld"}
>