Wenn du von A nach B willst, solltest du nicht an Z denken! Wie finde ich mein Thema?

Du bist dabei Dir einen Profil auf Instagram und Co. anzulegen und fragst Dich worüber Du schreiben sollst? Gastautor und Influencer Chris Strobler hat einige Tipps exklusiv für INFLZR.de zusammengestellt.

More...

Gastautor: Chris Strobler

Chris Strobler – der Mutmacher mit Herz, arbeitet als Change-Coach, Speaker und Musiker. Auf Instagram und Facebook versorgt er seine Community mit Wissen zum Thema Inspiration und Mut zur Veränderung unter dem Motto „werde der Rockstar deines Lebens“. 

Bei Fragen, erreichst Du Chris unter der E-Mail socialmedia@strobler.info oder auf seinen Social Media-Kanälen. 

Erst mal Danke, dass du dir die Zeit nimmst, diesen Beitrag zu lesen. Du wirst diese Minuten aber sicher als gute Investition abhaken können, denn du findest hier ein paar wertvolle Tipps zum Thema „Themenfindung“, mit denen du dir Zeit und Energie sparst und schnell in die Umsetzung kommst. 

Für mich gilt immer die Maxime (egal, was ich tue) : Wenn es zu langsam geht, ich in Gefahr laufe, es zu zerdenken und zu viel Zeit vergeht, bis ich anfange, erstickt die Idee schon im Keim. Ich mag es gerne, wenn es möglichst unkompliziert ist und nur ein paar Stunden dauert. 

Deshalb gleich mal vorab: Vergiss erstmal ein tolles Logo und die geilste Kamera der Welt. Dein Smartphone und ein gutes Profilbild reichen völlig aus, um in den Sozialen Medien zu starten (ein Profilbild, auf dem du zu sehen bist, ist wiederum ein MUSS - kein Mensch möchte mit einem Logo oder einem Landschaftsbild kommunizieren, da kann es noch so schön sein). 

Social Media ist nicht kompliziert!

Erstmal muss ich dir sagen, dass ich kein Influencer im klassischen Sinne bin - auf meinen Profilen geht es mir eher darum, Inspiration zu geben, mit meiner Community in Kontakt zu kommen und schnell agieren und reagieren zu können. Ich halte eher selten Produkte in die Kamera und würde niemals  etwas empfehlen, das ich persönlich kacke finde. Daher ist mein persönliches Ziel auch nicht Reichweite, sondern eine stabile Community mit Menschen, die sich für mein Thema interessieren. Oder anders gesagt: Qualität statt Quantität.

Für mich stellt sich jeden Tag die Frage: was bewegt meine Follower? Wie kann ich sie inspirieren und unterstützen? Ein täglicher Post mit Mehrwert, in dem es um genau diese Themen geht, gehört für mich daher zum Tagesablauf. 

Whaaaat? Jeden Tag ein wertvoller Post, wie soll das gehen?

Wenn du mit dem Herzen dabei bist und für das Thema, über das du schreibst, brennst, wird es dir keine Probleme bereiten - es wird dann zu einer Routine und absolutem Anliegen für dich, täglich zu posten. Und hier kommen wir zum Punkt! Such dir auf jeden Fall ein Thema, bei dem du mit großer Leidenschaft dabei bist und das du liebst. Ich kann dir auf keinen Fall empfehlen, irgendein Thema zu wählen, weil es gerade eben angesagt ist und hinter dem du null stehst. Ganz einfach deswegen, weil dir dann sehr schnell die Luft ausgehen wird.

Aber wie finde ich denn mein Thema?

Meistens liegt das Problem nicht darin, dass dir nichts einfällt. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt viel zu viele Themen und Möglichkeiten und es fällt dir schwer, dich festzulegen. Dann siehst du noch irgendwelche superkrassen Accounts mit Mega Reichweiten, die scheinbar von selbst funktionieren und weißt am Ende gar nicht mehr, was für dich passt. 

Mach doch mal Folgendes: Schau dich in deinem direkten Umfeld und in deinem Zuhause um. Setze dich mal an den Esszimmer-Tisch (oder falls du noch bei deinen Eltern wohnst, schau durch dein Zimmer). Was steht da alles? Welche Gegenstände? Was hängt an der Wand? Haben diese Gegenstände, Bilder oder Fotos eine bestimmte Bedeutung für dich? Woher hast du sie? Meistens umgeben wir uns mit Dingen, zu denen wir eine emotionale Verbindung haben und mit denen wir ein Gefühl oder ein bestimmtes Thema verbinden. Eine ideale Voraussetzung!

Stell dir vor, in deinem Zimmer steht ein Buddha. Interessiert dich Spiritualität oder der Buddhismus vielleicht tiefer?

  • Gibt es eine persönliche Geschichte dazu?
  • Woher stammt dein Buddha und warum steht er bei dir?
  • Meditierst du?
  • Lässt du dich vielleicht häufig vom Dalai Lama inspirieren?

Vielleicht stehen auch Bücher neben dir?

  • Welche sind das?
  • Gibt es ein gemeinsames Thema?
  • Hast du ein Lieblingsbuch?
  • Warum fasziniert dich dieses Buch?
  • Magst du deine Lieblingsstelle zitieren?

Steht ein Instrument in deiner Wohnung?

  • Welches Instrument spielst du?
  • Wann hast du es gekauft und warum spielst du genau dieses Instrument? Was war dein schönstes Erlebnis damit und was fühlst du, wenn du es spielst?

Du hast Fotos, Bilder oder Zitate an der Wand?

  • Welche Erinnerungen hast du an das Foto und wo ist es entstanden?
  • Welche Gefühle verbindest du mit den Motiven, Zitaten oder Bildern?

Auf diese Weise kannst du dir locker 15 Dinge zusammenschreiben, die eine persönliche Bedeutung in deinem Leben haben. Wenn du noch mehr Inspiration brauchst, geh’ eine halbe Stunde in deiner Umgebung spazieren und schau dir alles an, was dich interessiert. Na, klingelt es jetzt schon bei dir?

Frage dich: Was fällt mir wirklich von Herzen leicht (vielleicht sogar so leicht, dass ich es als selbstverständlich oder als „nichts Besonderes“ empfinde), womit kenne ich mich gut aus und was kann ich darüber sagen? Welche Erfahrungen habe ich in meinem Leben gemacht und wovon können andere profitieren?

Frage dich nicht: Wird das bei den Leuten ankommen und was werden sie über mich denken?

Keine Angst, wenn du mit dem Herz dabei bist, werden die Leute DICH finden. Sei einfach du und mach dein Ding - sei ein Vorbild. Die Menschen werden dir dafür dankbar sein, denn jeder möchte doch im Grunde den Mut haben, er selbst zu sein. 

Hier liegt direkt ein weiterer wichtiger Punkt. Denke bei all dem nicht in erster Linie an dich, sondern mach dir immer wieder bewusst, dass du es für die anderen Menschen machst. Dass du ihnen einen Mehrwert geben möchtest, etwas wovon sie profitieren. Nicht du entscheidest, ob es gut ist oder gefällt, die anderen entscheiden! So sollte es sein.

Aber was, wenn jemand sagt, es ist nicht gut oder anfängt, zu haten?

Erstmal kann ich dir versprechen, dass es grundsätzlich mehr begeisterte Menschen als Hater gibt. Du musst dir deswegen keinen Kopf machen. Hole dir ganz bewusst Feedback ein und arbeite damit. Kritik ist ein Unterschied zu Feedback und sie kommt meistens ohne Aufforderung. 

Lass dich davon nicht beeindrucken. Es gibt Strategien, wie du straight mit Kritik umgehen kannst, ohne schlaflose Nächte zu haben. Außerdem kannst du eher stolz sein - wenn es jemanden gibt, der motzt, machst du sehr wahrscheinlich Vieles richtig und wirst wahrgenommen - ist doch cool, oder? Du darfst nur einen Fehler nicht machen: die Kritik persönlich nehmen! Auf gar keinen Fall. 

Es geht nicht um die Menge, sondern um die Qualität.

Ein Tipp zum Schluss. Lass dich nicht entmutigen, wenn du anfangs nur sehr wenige Leute erreichst. Rechne so: 10 Menschen sind mehr als null Menschen. Im Alltag würdest du ganz sicher nicht weitergehen und sagen: Naja, sind ja nur 10 Menschen, dann kann ichs auch gleich lassen! Richtig? 

Es geht nicht sofort um die Mega Reichweite, sondern um die Qualität deines Contents und dem guten Austausch mit deiner Community. Wenn du dich daran orientierst, wirst zu wachsen und zwar mit Spaß!

Personen mit Expertenwissen rund um Influencer und wie diese ihre Arbeit verbessern können, laden wir für Gastbeiträge ein. Den/die Autor/in dieses Artikels findest Du ganz oben auf der Seite.


Tags

Erste Schritte, Schwerpunktthema finden


Passende Artikel

Der Weg zum Streamer auf Twitch – Ein Erfahrungsbericht

Story of Five Teil 2: Das ist meine Domain!

Fragen und Meinungen zum Artikel:

{"email":"E-Mail ungültig","url":"Website ungültig","required":"Pflichtfeld"}
>

Wordpress
Checkliste

Newsletter abonnieren und  kostenlos erhalten.

Mit Anmeldung akzeptierst Du unseren Datenschutz.