© Alena Renner / INLFZR

Dezember 7

0 Kommentare

Story of Five Teil 3: Wie du den perfekten Blogartikel schreibst

Du bist Blogger und brauchst Tipps für den perfekten Blogartikel? Da bist du nicht alleine. Ich bin dabei für mein Blog Projekt Story of Five Inhalte zu produzieren. Deshalb bin ich im dritten Teil der Artikelreihe von Story of Five den wichtigsten Zutaten für einen perfekten Blogartikel auf der Spur.

More...

Der “Checkliste zur eigenen Webseite mit WordPress” habe ich es zu verdanken, dass ich mich nicht mehr allzu überfordert fühle. Hast du dir die Checkliste schon angesehen? Warum ich die Checkliste erstellt habe, kannst du im zweiten Teil der Kolumne nachlesen.

Der Punkt “Webseite mit Inhalt füllen” wartet immer noch darauf, abgehakt zu werden. Aber seien wir ehrlich, dieser Punkt wird immer wiederkehren. Du produzierst ja nicht nur einmal einen Blogartikel und dann ist es erledigt. Ich erstelle diesen Blog aus meiner Neugierde heraus, ob das etwas für mich ist und um mir WordPress anzueignen. Und mein Ziel ist es, mich nach dem Praktikum weiter mit meinem Blog zu beschäftigen und ihn mit Inhalt zu füllen. Wie mache ich das überhaupt? Wie schreibe ich einen Blogartikel?

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass ich nicht alles wissen muss, aber ich kann alles recherchieren. Also habe ich mich im Internet umgesehen, welche Punkte zu beachten sind, um den wohl allerbesten Artikel zu schreiben. Ich muss gestehen, dass irgendwann auf jeder Webseite, das Gleiche stand. Wir hoffen, dass es genau die Punkte sind, die funktionieren oder? Lass uns mal über die Punkte sprechen. 

1. Schreibe für deine Leser

In erster Linie schreibst du deinen Artikel für deine Leser. Ich hoffe, ich darf dich als meine Leserin oder Leser zählen, wenn du es bis hierher geschafft hast. Einen guten Artikel kann ich für dich schreiben, wenn ich dich kennenlerne. Wie lerne ich dich kennen und erfahre, wofür du dich interessierst? 

Die erste Möglichkeit: Eine Umfrage

Ich könnte eine Umfrage starten über eine Instagram Story oder einer E-Mail an all meine Kontakt schicken. Aber ich bin mit meiner Webseite noch nicht online. Ich habe mir vorgenommen zuerst meine Webseite aufzubauen und erst dann meinen Instagram Account zu starten. Wo kein Inhalt ist, sind auch keine Leser. Den Tipp merke ich mir trotzdem! Du auch?

Eine zweite Möglichkeit: Die Keyword Recherche

Eine Keyword Recherche. Das bedeutet, ich frage Google, wie viele Suchanfragen es monatlich zu einem bestimmten Thema gibt. Dafür benutze ich beispielsweise Google Adwords.

2. Schreibe für die Suchmaschine

In zweiter Linie schreibst du deinen Artikel für die Suchmaschine. Ein suchmaschinenoptimierter Text erhöht deine Sichtbarkeit im Netz. Dein Artikel wird im Netz umso eher gefunden, wenn du ein paar kleine Dinge beachtest. So ist eine Keyword Recherche ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung. Es ist sinnvoll, pro Blogartikel ein Keyword festzulegen, durch welches du gefunden wirst. Als Keyword wählst du ein Schlüsselwort aus, das häufig in deinem Text vorkommt. In diesem Artikel ist das zum Beispiel “Blogartikel schreiben”. Strukturiere deinen Blog wie ein Buch mit einem Titel, einer Überschrift erster und zweiter Ordnung etc. Orientiere dich bei deinen Überschriften und den Bildunterschriften auf dein Schlüsselwort.

Es gibt wunderbare WordPress Plugins, die dir helfen, suchmaschinenoptimiert zu schreiben. Empfehlenswert sind beispielsweise Rank Math und Yoast. Das Plugin gibt dir Tipps, um deinen Text für die Suchmaschine wie Google, anzupassen. 

3. Gib deinen Überschriften den Kick

Darüber waren sich alle Blogger einig: Schreibe rasant gute Überschriften, um sie schon fast zu nötigen auf deine Webseite zu gehen. 

Vogelfüttern - ja, genau so klingt das für mich. Ich habe altes Brot und mache es Enten rasant schmackhaft, denn im See gibt es kein Brot. Sie sind so neugierig, dass sie auf mich zukommen und mich mit meinem Finger im Schnabel zwingen auch ja das Brot rauszurücken. 

So heftig ausdrücken muss man es natürlich nicht, aber es unterstreicht die Bedeutsamkeit einer guten Überschrift. Überschriften entscheiden darüber, ob dein Artikel gelesen wird oder nicht. Janneke Duijnmaijer rät uns auf ihrem Blog Blog your Thing, folgendes: Die Überschrift muss uns verraten, worum es in dem Artikel geht. Dabei muss die Überschrift den geheimnisvollen Touch behalten und ein Versprechen geben. Eine krasse Überschrift für diesen Artikel wäre also dann sowas wie:

“Die besten Tipps für den erfolgreichsten Artikel aller Zeiten” oder 

“So wird jeder Artikel ein Erfolg” oder

“Wie du den perfekten Blogartikel schreibst”

4. Struktur ist nicht langweilig, sondern sinnvoll

Ich fühle mich zurückversetzt in die Schule. Ich sitze im Klassenraum und habe die Aufgabe einen Aufsatz zu schreiben. Alle beginnen schon zu schreiben und füllen ihre Seiten. Ich bin immer noch mit meiner MindMap und meiner Gliederung beschäftigt. Den Aufsatz habe ich aber zeitiger abgegeben als alle anderen. Und ich möchte hier ja nicht angeben, aber ich war nicht allzu viel mit dem Tintenlöscher unterwegs oder habe, Gott  bewahre, Wörter durchgestrichen und oben drüber das Wort richtig geschrieben. Übertreibe ich hier? Nein, aber das Gute an einem Blog im Internet: Schreibe ich ein Wort falsch, sieht es am Ende keiner! 

Ein strukturiertes Vorgehen ist also abseits der Schule immer noch nicht langweilig, sondern sinnvoll. Wie ich oben schon erwähnt habe, strukturiere dein Blog wie ein Buch mit Titel, Überschriften erster Ordnung, Überschriften zweiter Ordnung usw. Der Leser wird durch den roten Faden geführt und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Leser dranbleibt. Außerdem ist eine großzügige Gliederung und ein gutes Absatzverhalten optimal  für ein besseres Google Ranking. Also, lass uns genügend Zeit einplanen, um unseren Text zu gliedern.

5. Schreibstil und Co.

Und wenn ich mich schon in den Deutsch Unterricht zurückversetzt fühle, sei dir gesagt: Kontrolliere deine Rechtschreibung. Rechtschreibfehler ist ein Übel, das schnell und einfach unter die Kontrolle gebracht werden kann. Ich benutze dafür gerne die kostenlose Variante der DUDEN Rechtschreibprüfung online.

Wieso schreibe ich so, wie ich schreibe? Ich habe keine Ahnung. Aber hierbei verfolge ich ein Ziel. Ich möchte mit dir, meine liebe Leserin und Leser, 1 zu 1 kommunizieren. Der Tipp ist also, die Sprache deiner Leser anzunehmen. Und dabei authentisch zu wirken. Wirke ich authentisch auf dich? Nein? Sehr gut, vielen Dank. 😋

Dr. Tanja Praske bloggt über digitale Kommunikation. Auf ihrem Blog Kultur Museum Talk habe ich mir ein paar Tipps zum Texten abgeschaut, die es zu beachten gilt:

  • Vermeide Schachtelsätze. 
  • Fremdwörter ggf. erklären.
  • Achte auf eine angemessene Kommasetzung. Zu viele Kommas stören den Lesefluss. Das Komma trennt den Hauptsatz vom Nebensatz und dient der Gliederung und der Verständlichkeit des Textes.
  • Vermeide Füllwörter.
  • Vermeide den Nominalstil. 
  • Schreibe aktiv, nicht passiv. 
  • Vermeide Modalverben, wie können, müssen, sollen, dürfen. Stattdessen eignen sich aktive Verben für einen lebendigen Text.

Ich empfehle dir das Buch “Deutsch für junge Profis” von Wolfgang Schneider für lebendiges Texten. Das Buch findest du hier.

6. “Sag Cheese”

In meinem Blog geht es um Fotoreihen ganz im Story of Five Stil - Fünf Bilder erzählen und beschreiben. Der Blog wird also von Fotos getragen. Mit Bildern steigerst du das Interesse deiner Leser und sorgst für Abwechslung. Baue auch du Bilder ein, die im besten Fall, auch deine Message im Artikel unterstreicht. 

7. Call to Action

“Lass ein Kommentar da”

“Abonniere unseren Newsletter, um keinen Artikel mehr zu verpassen”

“Teile den Artikel mit Freunden”

Das sind Möglichkeiten, um am Ende des Artikels eine Handlungsanweisung zu geben. Wieso soll ich einem Leser noch eine Anweisung geben? Ich meine, wer bin ich denn? Ja, solche Gedanken hatte ich, als ich darüber las. Jeder, der meinen Artikel liest, dem möchte ich einfach nur Danke sagen. Bei einem Call to Action Aufruf kann ich aber nochmal das Augenmerk auf mein Ziel richten. 

Beispielsweise ist mein Ziel für diesen Artikel, Tipps für den perfekten Blogartikel zu sammeln, für mich selbst und für andere. Mein Call to Action wäre für dich folgender:

“Vielen Dank für deine Zeit. Hast du jemanden im Kopf, für den dieser Artikel hilfreich sein könnte? Dann teile diesen Artikel über deine Kanäle. Teilen ist das neue Haben.”

Wie findest du meinen Call to Action Satz? Ich bin offen für neue Vorschläge. Schreib es mir doch in die Kommentare.

Bis bald, 

deine Alena

Alena Renner studiert Kommunikationswissenschaft an der Otto – Friedrich – Universität in Bamberg. Die Vielfalt im Farbkreis, in der Gesellschaft und im Internet beeindruckt sie. Ganz im Entdeckermodus dreht sie ihre Neugierde für euch als Praktikantin in der INFLZR-Redaktion rund um Influencer & Co. voll auf.



Tags

Blogartikel schreiben, Blogger


Passende Artikel

Neue Funktion: “Gefällt mir”-Angaben auf Instagram verbergen. How to und Auswirkungen auf die Creator

Neue Funktion: “Gefällt mir”-Angaben auf Instagram verbergen. How to und Auswirkungen auf die Creator

Insidertipps von Instagram für Instagrammer*innen im “Baby got Business” Podcast. Must hear!

Insidertipps von Instagram für Instagrammer*innen im “Baby got Business” Podcast. Must hear!

Artikel kommentieren

{"email":"E-Mail ungültig","url":"Website ungültig","required":"Pflichtfeld"}
>